Marines Ökosystem am Mittelmeer, Umwelt, Überfischung und Ölpest

Der Mittelmeerraum verfügt über eine beachtliche Artenvielfalt. Im Mittelmeer selbst leben zahlreiche Fischarten (Sardinen, Thunfische, Doraden etc.), Delfine, Wale und Weichtiere (Seeigel, Muscheln, Krebse, Tintenfische etc.).

Das Mittelmeer steht sowohl mit dem Schwarzen Meer als auch mit dem Atlantischen Ozean in Verbindung. Diese relativ kleinen Austauschmöglichkeiten (Meerengen) machen eine Vermischung möglich und damit das Mittelmeer zu einem „Brutkasten“.

Nährstoffe und Sauerstoff sind jedoch knapp, auf Grund des warmen und sehr salzreichen Wassers. In den zahlreichen ökologischen Nischen entwickeln sich vergleichsweise nur wenige Individuen pro Art. Demzufolge ist dieses Marine Ökosystem äußerst empfindlich. Wird das Gleichgewicht des Ökosystems gestört, hat dies fatale Folgen.

Überfischung (Blauflossentunfisch usw.) und Umweltkatastrophen, wie die verheerende Ölpest 2006, haben dazu geführt, dass einige Arten bereits ausgestorben sind, etliche Arten sind davon bedroht. Umweltschutzorganisationen, wie beispielsweise Greenpeace, setzen sich für das Mittelmeer und dessen Bewohner ein, um ein weiteres Aussterben beziehungsweise eine weitere Zerstörung des Lebensraums zu verhindern.