Das Hochmittelalter des Mittelmeeres


Das Hochmittelalter des Mittelmeeres

Der Vertrag von Verdun aus dem Jahre 843 teilte das Fränkische Reich in Westfranken, Ostfranken und Lotharingien.

Im 10. Jahrhundert bildete sich aus Ostfranken unter den Ottonen das Heilige Römische Reich. Das zunächst von den Sarazenen eingenommene Sizilien wurde wie ganz Süditalien um 1000 von den Normannen besetzt. Die Integration in das Heilige Römische Reich unter Friedrich II. war nur von kurzer Dauer.

Im östlichen Teil des Mittelmeergebiets unterlag das Byzantinische Reich mehrfach. Auf Grund des Hilferufs des byzantinischen Kaisers Alexios I. rief 1095 Papst Urbans II. zum ersten Kreuzzug auf, Jerusalem beziehungsweise das Heilige Land sollten von den „Ungläubigen“ (Muslime) befreit werden. Ergebnis des ersten Kreuzzuges und der Folgenden waren die so bezeichneten Kreuzfahrerstaaten. Trotz mehrerer Kreuzzüge wurde das gesetzte Ziel letztendlich nicht erreicht, christliche Bastionen mussten nach zahlreichen Verlusten geräumt werden.
Im vierten Kreuzzug (1204) wurde Konstantinopel (Byzanz), die zu dieser Zeit größte christliche Stadt, erobert, geplündert und größtenteils zerstört. Folge war einerseits das zerrüttete Verhältnis zwischen östlichen und westlich Christen. Andererseits hatte das Byzantinische Reich den vordringenden Muslimen aus dem Osten kaum noch etwas entgegen zu setzen, wodurch der Niedergang des Byzantinischen Reichs besiegelt war.