Adana

Adana, die viertgrößte Stadt der Türkei, ist ein bedeutendes Zentrum der Textilindustrie und liegt in der fruchtbaren Çukurova Ebene.

In der Ebene von Çukurova befindet sich das größte türkische Baumwollanbaugebiet. Die kulinarischen Spezialitäten von Adana sind über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Zu den Köstlichkeiten gehören beispielsweise das Fleischgericht Adana Kebap und Salgam, ein scharfes und säuerliches Getränk ohne Alkohol.

In Adana sind unterschiedliche Völker und Kulturen beheimatet, so dass die Millionenstadt in diesem Zusammenhang häufig auch als „Schmelztiegel“ bezeichnet wird. Außerdem ist Adana Sitz der Çukurova-Universität, eine der größten Hochschulen des Landes mit mehr als 32000 Studenten.

Zu den Haupt Sehenswürdigkeiten des Touristenzentrums gehört die imposante Sabancı-Merkez Moschee. Das 1998 eröffnete Gotteshaus besitzt fünf Kuppeln und sechs 99 m hohe Minarette. Die Sabancı-Merkez Moschee gilt als die größte Moschee des Landes. Sehenswert sind außerdem die Ulu Camii („Große Moschee“) und die Hasan-Kethüda-Moschee, beide aus dem 16. Jahrhundert.

Ein weiteres Highlight ist die Steinbrücke, Taş Köprü, über dem etwa 560 km langen Seyhan, welcher die Stadt teilt. Die Brücke wurde im Auftrag von Kaiser Hadrian erbaut und im Jahr 2006 restauriert.
In Adana sind zudem einige interessante Museen ansässig, wie beispielsweise das Archäologische Museum, das Atatürk Museum und das Mosaik Museum, welches eindrucksvolle Bodenmosaiken aus dem 4. Jahrhundert zeigt.
Die historische Altstadt und die zahlreichen Basare sind ebenfalls ein Erlebnis und sollten auf jeden Fall erkundet werden. Auf den Bazaren beziehungsweise in den zahlreichen Geschäften findet sich sicherlich ein passendes Mitbringsel für die Daheimgebliebenen oder ein schönes Erinnerungsstück.

Für Ausflüge in die Umgebung empfehlen sich beispielsweise die antiken Städte Anazarba und Mopsuestia (Yakapınar), die Schlangenburg Yilankale, die Korykische Grotten sowie die Städte beziehungsweise Orte Antakya, Mersin und Yumurtalık.