Rabat, die Residenz des marokkanischen Königs und
Hauptstadt des Landes, ist ein bedeutendes
Handelszentrum.
Neben der Regierung und den Ministerien sind in
der Metropole unter anderem auch die ausländischen Botschaften ansässig. Das
Wahrzeichen und wichtigste Sehenswürdigkeit der Universitätsstadt ist der weithin
sichtbare Hassanturm.
Der aus dem 12. Jahrhundert stammende Turm war eigentlich als
Minarett der Großen Moschee gedacht. Unter Yacoub el-Mansour wurde mit dem Bau der
Großen Moschee begonnen. Nach dessen Tod wurde das Bauvorhaben jedoch abgebrochen
und das Erdbeben im Jahre 1755 trug ebenfalls dazu bei, dass die Moschee unvollendet
blieb und heute nur noch Ruinen vorhanden sind.
Ganz in der Nähe befindet
sich das Mausoleum von Mohammed V, in dem auch König Hassan II. und dessen Bruder
Moulay Abdillah bestattet sind. Die reich verzierte Grabanlage, die Moschee und das
Museum sind einen Besuch wert. Ein Erlebnis sind die Gardesoldaten in ihren
prächtigen Uniformen, die vor den Portalen Wache halten. Eine weitere
touristische Attraktion der zweitgrößten Stadt des Landes ist die Festung Kasbah der
Oudaia mit dem Palast Moulay Ismails und dem reizvollen Andalusischen Garten. Der
wunderschöne Garten mit seinen zahlreichen Blumen und Springbrunnen ist auch bei den
Einheimischen beliebt. Der Palast beherbergt unter anderem das Museum für
Marokkanische Kunst und das Musikinstrumentenmuseum.
Sehenswert sind außerdem die gut
erhaltene Altstadt mit der Andalusiermauer, der Merinidenbrunnen, die Moulay Mekki
Moschee, die Rue des Consuls, der Place Souk el Ghezel, das „Tor des Windes“ und die
Es Sunna Moschee. Sale, ein bedeutendes Kunsthandwerkszentrum (Töpferei,
Teppiche, Holzschnitzereien etc.), ist die Schwesterstadt von Rabat. Die beiden
Städte sind mittels einer Brücke verbunden.