Seit 1963 ist Tripolis die Hauptstadt der
Libysch-Arabischen Republik und ein Wirtschafts-, Politik- und Kulturzentrum des Landes.
Die Metropole
verfügt über den bedeutendsten libyschen Hafen. Produktion und Handel sind
Hauptwirtschaftszweige der Millionenstadt, aber auch der Fremdenverkehr gewinnt
immer mehr an Bedeutung.
Tripolis zählt heute zu den wichtigsten Großstädten Afrikas und
beeindruckt mit ihrer faszinierenden Mischung aus Vergangenheit und Moderne.
Historische Moscheen, elegante Kolonialpaläste und die lebendigen Märkte bilden
einen interessanten Kontrast zu den modernen Büro- und Geschäftsgebäuden.
Die größte Stadt des Landes wird wegen ihrer bewegten Geschichte, den Bauwerken verschiedener Stile und dem außergewöhnlichen Charme häufig auch
als die “weiße Braut des Mittelmeers” bezeichnet. Die “weiße Braut des Mittelmeers"
ist insbesondere bei Mittelmeerrundreisen eine beliebte Station beziehungsweise
Ausgangspunkt bei Reisen durch die Lybisch-Arabische Republik. In der Universitätsstadt sind viele
sehenswerte Museen ansässig, wie beispielsweise das Naturhistorische Museum, das
Ethnografische Museum und das Archäologische Museum von Tripolis.
Das
Wahrzeichen der libyschen Großstadt ist die gewaltige “Rote Burg”. Die etwa 13.000
qm große Assaraya Al Hamra gewährt einen herrlichen Blick auf das Übersicht. Ganz in der Nähe liegen der „Grüne Platz“, auch Märtyrerplatz genannt, und der
Eingang des Nationalmuseum Jamahiriya. Hier erhalten die Besucher einen Einblick in
die Geschichte von Tripolis. Der zwischen Palmen und Sträuchern gelegene
römische Triumphbogen stammt aus dem 2. Jahrhundert und wurde zu Ehren des römischen
Kaisers Mark Aurel errichtet. In der Altstadt mit den schmalen Gassen finden sich
die meisten Moscheen. Sehenswert sind beispielsweise die imposante Karamanli Moschee
und die kunstvoll verzierte Gurgji Moschee. Der Souq mit seinem urtypischen
orientalischen Flair ist ein einmaliges Erlebnis und ein unbedingtes Muss bei einem
Aufenthalt in Tripolis.