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Östliches Mittelmeer

Östliches Mittelmeer
Das östliche Mittelmeer ist das Revier der Antike und der Inseln: Athen, die Kykladen, Kreta, Rhodos und die türkische Ägäisküste. Routen sind oft 7 bis 10 Nächte lang mit etwas mehr Seetagen; beste Reisezeit ist Mai bis Oktober.

Wer griechische Inseln, antike Stätten und türkische Basare in einer Reise verbinden möchte, ist im östlichen Mittelmeer richtig. Das Revier ist etwas weiter von Deutschland entfernt als der Westen, belohnt aber mit einer außergewöhnlichen Dichte an Kultur und Traumkulissen.

Welche Häfen und Inseln gehören dazu?

Ausgangspunkt ist meist Athen (Piräus). Von dort führen Routen zu den Kykladen (Mykonos, Santorin), nach Kreta, Rhodos und Korfu sowie an die türkische Küste (Kusadası für Ephesos, Izmir, Bodrum). Einzelne Fahrten binden Zypern, Israel oder Ägypten ein. Details zu jedem Landgang stehen in unseren Hafensteckbriefen.

Wie sind die Routen aufgebaut?

Typisch sind 7-Nächte-Runden ab Athen mit vier bis fünf Häfen sowie 10- bis 11-Nächte-Routen, die mehr Inseln oder die türkische Küste ergänzen. Weil die Wege zwischen den Inseln teils länger sind, gibt es mehr Seetage als im Westen – schön für alle, die auch Zeit an Bord genießen wollen.

Wann ist die beste Reisezeit fürs östliche Mittelmeer?

Von Mai bis Oktober. Der Meltemi-Wind kann im Hochsommer über der Ägäis kräftig wehen; Juni und September sind angenehm warm und ruhiger. Eine monatsgenaue Einordnung findest du unter beste Reisezeit.

Osten oder Westen – was passt zu mir?

Der Westen punktet mit kurzer Anreise und Weltstädten, der Osten mit Inseln und Antike. Erstkreuzfahrer wählen oft den Westen; wer Griechenland und die Ägäis liebt, den Osten. Beide Reviere lassen sich auf langen Ost-West-Passagen sogar verbinden. Hintergründe im Kreuzfahrt-Überblick.

Landurlaub in Griechenland oder der Türkei anhängen

Weil die Landgänge kurz sind, lohnt sich ein Anschluss an Land – etwa in Griechenland oder der Türkei. So verbindest du den Überblick vom Schiff mit echten Inseltagen oder einem Städteaufenthalt.

Welche Landausflüge lohnen sich im Osten?

Ab Piräus erreicht man in einer knappen Stunde die Akropolis in Athen. Auf Santorin führt die Seilbahn von der Anlegestelle hinauf nach Fira, von wo Busse ins malerische Oia fahren. In Kusadası liegt das antike Ephesos nur 20 Minuten entfernt – eines der besterhaltenen antiken Stadtareale der Welt. Auf Rhodos lässt sich die mittelalterliche Altstadt zu Fuß erkunden, auf Kreta locken Knossos und Traumstrände. Zeitkritische Ziele wie Ephesos oder Knossos besser buchen; Inselstädte wie Rhodos oder Mykonos lassen sich problemlos allein entdecken.

Was macht den Charakter des östlichen Mittelmeers aus?

Der Osten steht für weiße Kykladendörfer, türkisfarbene Buchten, antike Tempel und orientalisches Flair an der türkischen Küste. Die etwas längeren Seewege und die Weite der Ägäis geben der Reise einen ruhigeren Rhythmus als im dicht getakteten Westen. Wer Inseln und Geschichte liebt, findet hier das eindrucksvollste Revier des Mittelmeers – ideal ergänzt durch die Profile der Mittelmeerinseln.

Wie viele Seetage gibt es?

Meist ein bis zwei pro Woche, je nach Route etwas mehr als im Westen, weil die Inseln weiter auseinanderliegen. Das gibt Zeit, das Schiff und die See zu genießen.

Sind Santorin und Mykonos immer dabei?

Sehr häufig, aber nicht immer. Prüfe die konkrete Route – manche Fahrten setzen stärker auf Kreta, Rhodos oder die türkische Küste.

Ist die Anreise aufwändig?

Etwas länger als im Westen, meist per Flug nach Athen. Dafür entschädigt die Dichte an Inseln und antiken Stätten.

Tipp · Filtere Ostrouten mit der Suchbox oben nach Reisezeit und Dauer und lies vorab die Hafensteckbriefe zu Athen, Santorin und Kusadası.