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Amalfiküste

Amalfiküste
Die Amalfiküste ist ein 50 Kilometer langer Küstenstreifen südlich von Neapel, an dem pastellfarbene Dörfer wie Positano und Amalfi über steilen Felswänden kleben. Sie zählt zum UNESCO-Welterbe und gilt als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Beste Reisezeit ist Mai, Juni und September.

Die Amalfiküste (italienisch Costiera Amalfitana) ist der spektakulärste Abschnitt der süditalienischen Küste am Tyrrhenischen Meer. Auf der Südseite der Sorrentinischen Halbinsel fällt das Gebirge fast senkrecht ins Meer, und die Dörfer scheinen an den Fels geklebt. Zitronengärten, Weinterrassen und eine sich in engen Serpentinen windende Küstenstraße machen die Region zu einem der begehrtesten Reiseziele Italiens.

Welche Orte gehören zur Amalfiküste?

Der bekannteste Ort ist Positano, dessen pastellfarbene Häuser sich amphitheaterartig zum Meer hinabstaffeln. Amalfi selbst, einst mächtige Seerepublik, beeindruckt mit seinem arabisch-normannischen Dom. Hoch über der Küste thront Ravello mit seinen berühmten Gartenvillen und Konzerten. Dazu kommen Praiano, Atrani, Maiori und Minori sowie als Tor zur Küste die Halbinselstadt Sorrent. Vorgelagert liegt die Insel Capri, ein klassischer Tagesausflug. Wer die antike Seite sucht, erreicht von hier aus Pompeji und den Vesuv.

Wie erreicht man die Amalfiküste am besten?

Der nächste Flughafen ist Neapel. Von dort führt die Bahn nach Sorrent, von wo aus Busse und Fähren die Küstenorte verbinden. Die enge Küstenstraße SS163 ist berühmt, im Sommer aber oft verstopft und schwer zu parken. Am entspanntesten reist man daher mit den Fähren, die Sorrent, Positano, Amalfi und Salerno verbinden und zugleich den schönsten Blick auf die Küste bieten. Wer mit dem Auto kommt, sollte eine Unterkunft mit Parkplatz wählen. Mehr zu Überfahrten steht auf unserer Seite zu den Fähren im Mittelmeer.

Wann ist die beste Reisezeit?

Mai, Juni und September sind ideal: angenehme Temperaturen, blühende oder erntereife Zitronengärten und weniger Andrang als im Hochsommer. Juli und August sind heiß und sehr voll, die Preise erreichen ihren Höhepunkt. Im April und Oktober ist es ruhiger und günstiger, das Meer aber noch bzw. schon frischer. Einen Monatsüberblick fürs ganze Mittelmeer bietet unsere Reisezeit-Seite.

Gibt es an der Amalfiküste gute Strände?

Die Amalfiküste ist keine klassische Sandstrand-Region. Die meisten Strände sind klein, aus Kies oder dunklem Sand und liegen am Fuß der Steilhänge – oft nur über Treppen oder per Boot erreichbar. Der Marina Grande in Positano und der Strand von Amalfi sind die bekanntesten, im Sommer aber überlaufen und teilweise kostenpflichtig. Wer vor allem baden möchte, kombiniert die Amalfiküste besser mit einem Abstecher an breitere Strände oder wählt eine andere Mittelmeerküste. Der Reiz der Region liegt eher in Ausblicken, Dörfern und Wanderwegen wie dem „Sentiero degli Dei“, dem Pfad der Götter.

Was macht die Amalfiküste besonders?

Die Amalfiküste ist die Bühne des süditalienischen Dolce Vita. Zitronen prägen die Küche – vom Limoncello bis zur Delizia al Limone –, ergänzt durch frischen Fisch, handgemachte Pasta und Wein von den Steilhängen. Die Kombination aus Steilküste, Kultur und der Nähe zu Pompeji, dem Vesuv und Neapel macht die Region zu einem der dichtesten Reiseziele Europas. Sie ist zugleich ein beliebter Anlaufhafen auf Mittelmeer-Kreuzfahrten und lässt sich gut mit einer Rundreise durch Italien verbinden.

Braucht man an der Amalfiküste ein Auto?

Nein, eher nicht. Fähren und Busse verbinden die Orte, und die enge Küstenstraße ist im Sommer mühsam. Für Ausflüge ins Hinterland kann ein Auto sinnvoll sein, sonst ist es eher hinderlich.

Ist die Amalfiküste für Familien geeignet?

Bedingt. Viele Wege sind treppenreich und die Strände klein. Familien mit kleinen Kindern fühlen sich an flacheren Sandküsten oft wohler.

Wie viele Tage sollte man einplanen?

Drei bis vier Nächte reichen für die Höhepunkte Positano, Amalfi, Ravello und einen Tagesausflug nach Capri oder Pompeji.

Tipp · Nutzen Sie die Küstenfähren statt der verstopften Straße – sie sind schneller und bieten den besten Blick auf Positano. Angebote finden Sie über die Suchbox oben.