Die Costa del Sol zieht sich rund 150 Kilometer entlang der andalusischen Mittelmeerküste, vom Osten Málagas bis nach Gibraltar. Ihr Name ist Programm: Kaum eine Region Europas hat so viele Sonnenstunden. Lange Sandstrände, ein mildes Klima auch im Winter und eine hervorragende Infrastruktur machen sie zu einem Klassiker für Badeurlaub, Golf und Überwinterung. Sie liegt am westlichen Mittelmeer in Spanien.
Welche Orte gehören zur Costa del Sol?
Das lebendige Zentrum ist Málaga, Geburtsstadt Picassos, mit maurischer Festung, Kathedrale und einer aufblühenden Museums- und Gastroszene. Westlich liegen die Badeorte Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola sowie das mondäne Marbella mit Puerto Banús. Weiter westlich folgen Estepona und die Nähe zu Gibraltar. Östlich von Málaga, an der ruhigeren Costa del Sol Oriental, locken Nerja mit seinem Balcón de Europa und den Tropfsteinhöhlen sowie das weiße Dorf Frigiliana. Im Hinterland sind Ronda mit seiner Schlucht und Granada mit der Alhambra beliebte Ausflugsziele.
Wie sind die Strände der Costa del Sol?
Die Costa del Sol bietet lange, flach abfallende Sandstrände, die sich gut für Familien eignen. Der Sand ist oft dunkel und grobkörnig, das Wasser meist ruhig. Viele Strände sind mit Chiringuitos – den typischen Strandlokalen, in denen Fisch am Spieß über offenem Feuer gegart wird – ausgestattet. Rund um Marbella und Estepona gibt es gepflegte, breite Strände, östlich von Málaga eher kleinere Buchten. Allgemeine Badetipps stehen auf unserer Seite Strände & Baden.
Eignet sich die Costa del Sol für den Winter?
Ja – das ist ihr größter Trumpf. Dank des milden Klimas fallen die Tagestemperaturen selbst im Januar selten unter 16 bis 18 Grad, weshalb die Region ein beliebtes Ziel für Langzeiturlauber und Überwinterer ist. Zum Baden ist das Meer im Winter zu kalt, doch für Wandern, Golf, Städtetrips und Sonnentage auf der Terrasse ist die Costa del Sol ganzjährig attraktiv. Sie ist damit eine der wenigen Mittelmeerküsten mit echter Wintersaison.
Wann ist die beste Reisezeit?
Zum Baden ist Juni bis Oktober ideal, mit Wassertemperaturen um 22 bis 24 Grad und viel Sonne. Juli und August sind heiß und voll, dafür ist das Meer am wärmsten. Für Städtetrips, Wandern und Golf sind Frühjahr und Herbst angenehmer. Auch der Winter hat mit mildem Wetter seine Berechtigung. Ein Monatsvergleich fürs ganze Mittelmeer steht auf unserer Reisezeit-Seite.
Was macht die Costa del Sol besonders?
Die Costa del Sol verbindet Strandurlaub mit dem reichen Erbe Andalusiens. Maurische Festungen, weiße Dörfer, Flamenco und eine exzellente Küche mit frischem Fisch, Gazpacho und Tapas prägen die Region. Wer mehr von Andalusien sehen möchte, findet auf dem Partnerportal andalusien.info vertiefende Reiseinformationen. Für die Anreise bietet sich der gut angebundene Flughafen Málaga an; Hinweise dazu stehen auf unserer Seite zur Anreise.
Warum heißt sie Costa del Sol?
„Sonnenküste“ – die Region zählt mit über 300 Sonnentagen im Jahr zu den sonnenreichsten Europas.
Ist die Costa del Sol gut für Familien?
Ja, dank langer, flach abfallender Sandstrände, guter Infrastruktur und vieler familienfreundlicher Orte wie Fuengirola und Benalmádena.
Kann man von der Costa del Sol Granada besuchen?
Ja. Granada mit der Alhambra liegt etwa 1,5 Stunden im Landesinneren und ist ein beliebter Tagesausflug, ebenso Ronda und Córdoba.
