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Meere & Küsten

Ionisches Meer

Ionisches Meer
Das Ionische Meer liegt zwischen Süditalien, Sizilien und Griechenland und ist der tiefste Teil des Mittelmeers – hier fällt der Meeresboden auf über 5.000 Meter ab. Bekannt für sein besonders klares Wasser, die grünen Ionischen Inseln um Korfu und die Sandstrände Apuliens und Kalabriens. Beste Reisezeit ist Mai bis Oktober.

Das Ionische Meer ist das große, tiefblaue Becken im Herzen des Mittelmeers. Es trennt den Stiefel Italiens von Griechenland und verbindet über die Straße von Otranto die Adria mit dem offenen Mittelmeer. Wer an seinen Ufern Urlaub macht, erlebt zwei sehr verschiedene Welten: die grünen, üppigen Ionischen Inseln auf griechischer Seite und die sonnenverbrannten, ursprünglichen Küsten Süditaliens.

Warum ist das Ionische Meer so tief und klar?

Im Calypsotief südwestlich von Griechenland erreicht das Ionische Meer über 5.100 Meter – die größte Tiefe des gesamten Mittelmeers. Weil das Becken so tief ist und kaum große, schlammführende Flüsse einmünden, gilt das Wasser als außergewöhnlich klar und intensiv blau. Diese Klarheit macht die Region zu einem beliebten Ziel zum Schnorcheln und Tauchen. Die Küsten sind teils felsig, teils von langen Sandstränden gesäumt, vor allem in Apulien und Kalabrien.

Welche Inseln liegen im Ionischen Meer?

Die Ionischen Inseln vor der Westküste Griechenlands sind grüner und regenreicher als die Ägäis-Inseln. Die bekannteste ist Korfu mit ihrer venezianisch geprägten Altstadt, gefolgt von Kefalonia mit dem berühmten Myrtos-Strand, dem ruhigen Lefkada, dem mondänen Zakynthos mit der Schiffswrackbucht und dem winzigen Ithaka, der sagenhaften Heimat des Odysseus. Anders als in der Ägäis sind die Distanzen hier kurz, was Inselhopping erleichtert. Auf italienischer Seite liegen keine großen Inseln, dafür grenzt das Meer an die Ostküste Siziliens mit Syrakus und Taormina.

Welche Küsten am Ionischen Meer lohnen sich?

Auf italienischer Seite zieht sich das Ionische Meer an der Sohle und dem Absatz des Stiefels entlang: die Küste Apuliens rund um den Golf von Tarent und die kalabrische Ionische Küste mit langen, wenig überlaufenen Sandstränden. Diese Region ist authentischer und günstiger als die berühmten Küsten weiter nördlich. In Griechenland locken neben den Inseln auch Festlandsorte wie Parga mit ihren pastellfarbenen Häusern. Mehr italienisches Küstenflair finden Sie auf unserer Seite zu Italien.

Wann ist die beste Reisezeit fürs Ionische Meer?

Von Mai bis Oktober. Weil die Ionischen Inseln grüner sind, fällt im Frühjahr etwas mehr Regen, dafür sind sie im Frühsommer besonders blühend. Das Wasser erreicht im Hochsommer 25 bis 26 Grad und bleibt bis in den Oktober badetauglich. Juli und August sind auf Korfu und Zakynthos gut besucht, im Juni und September ist es ruhiger. Einen vollständigen Monatsvergleich gibt unsere Reisezeit-Übersicht.

Was macht das Ionische Meer besonders?

Das Ionische Meer verbindet italienische und griechische Lebensart. Auf beiden Seiten spielt die Antike eine große Rolle – von den griechischen Kolonien in Süditalien bis zu den homerischen Sagen der Ionischen Inseln. Die Küche ist mediterran und bodenständig, mit viel Fisch, Olivenöl und regionalem Wein. Wer mehrere Ufer verbinden möchte, kann das Ionische Meer gut in eine Rundreise oder eine Kreuzfahrt einbauen, die von der Adria nach Griechenland führt.

Wie tief ist das Ionische Meer?

Im Calypsotief über 5.100 Meter – das ist die größte Meerestiefe des gesamten Mittelmeers.

Sind die Ionischen Inseln grüner als die Ägäis?

Ja. Durch höhere Niederschläge sind Korfu, Kefalonia und Co. deutlich üppiger bewachsen als die kargen Kykladen.

Welche Insel eignet sich für Familien?

Korfu und Kefalonia bieten flache Strände und gute Infrastruktur und sind daher besonders familienfreundlich.

Tipp · Kombinieren Sie eine grüne Ionische Insel mit der italienischen Ionikküste – über Fähren von Griechenland nach Bari oder Brindisi ist das gut machbar. Angebote vergleichen Sie mit der Suchbox oben.