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Meere & Küsten

Ligurisches Meer

Ligurisches Meer
Das Ligurische Meer ist das kleine, milde Becken im Nordwesten des Mittelmeers zwischen der italienischen und der französischen Riviera, Korsika und der Toskana. An seinen Ufern liegen die Cinque Terre, Genua, Portofino und der Übergang zur Côte d’Azur. Beste Reisezeit ist Mai bis September.

Das Ligurische Meer ist zwar das flächenmäßig kleinste der großen Mittelmeer-Becken, aber landschaftlich eines der reizvollsten. Es liegt im Bogen der Riviera, wo die Alpen und der Apennin bis dicht ans Meer reichen und terrassierte Hänge, Pinienwälder und pastellfarbene Fischerdörfer eine unverwechselbare Kulisse bilden. Nach Westen geht es nahtlos in die Côte d’Azur über, nach Süden ins Tyrrhenische Meer.

Wo liegt das Ligurische Meer?

Das Ligurische Meer wird im Norden von der italienischen Riviera und dem französischen Grenzgebiet, im Westen von der Côte d’Azur, im Süden von Korsika und der Nordspitze der Toskana begrenzt. Sein Zentrum bildet der Golf von Genua. Das Becken ist trotz seiner geringen Fläche recht tief und wird durch kühlere Strömungen aus dem Norden geprägt, weshalb es etwas frischer ist als die südlicheren Meere.

Was gehört zur ligurischen Riviera?

Die italienische Riviera teilt sich in die Riviera di Ponente westlich von Genua mit Sanremo und die Riviera di Levante östlich von Genua mit Portofino, Santa Margherita und den Cinque Terre. Genua selbst ist eine unterschätzte Hafenmetropole mit einer der größten historischen Altstädte Europas. Portofino gilt als eines der glamourösesten Fischerdörfer der Welt. Wer die mondäne Seite sucht, findet sie hier ebenso wie an der angrenzenden Côte d’Azur.

Was macht die Cinque Terre so besonders?

Die Cinque Terre sind fünf winzige Dörfer – Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore –, die spektakulär in die Steilküste gebaut sind und zum UNESCO-Welterbe gehören. Autofrei, durch Wanderwege und eine Bahnlinie verbunden, sind sie zum Sinnbild der ligurischen Küste geworden. Der Küstenwanderweg zwischen den Dörfern zählt zu den schönsten Europas, ist im Sommer aber sehr voll. Mehr Wander- und Küstentipps stehen auf unserer Seite Strände & Baden.

Wann ist die beste Reisezeit?

Von Mai bis September. Weil das Ligurische Meer nördlicher und kühler ist, sind Frühsommer und Frühherbst besonders angenehm zum Wandern und Sightseeing. Das Wasser erreicht im Hochsommer rund 24 bis 25 Grad. Juli und August sind in den Cinque Terre und Portofino sehr voll; Mai, Juni und September bieten mehr Ruhe. Details im Vergleich stehen auf unserer Reisezeit-Seite.

Was macht das Ligurische Meer besonders?

Das Ligurische Meer verbindet Meer und Berge auf engstem Raum. Die Küche Liguriens ist berühmt für das Pesto Genovese, Focaccia und Meeresfrüchte. Weil die Region über Genua, Nizza und die Bahnlinie hervorragend erschlossen ist, eignet sie sich gut für Reisen ohne eigenes Auto. Wer die Riviera in voller Länge erleben will, kombiniert die ligurische Küste mit der französischen Côte d’Azur zu einer Rivierareise.

Ist das Ligurische Meer kälter als der Rest des Mittelmeers?

Etwas, ja. Durch seine nördliche Lage und kühlere Strömungen bleibt es einige Grad frischer als die südlichen Becken, ideal für einen aktiven Sommerurlaub.

Braucht man in den Cinque Terre ein Auto?

Nein, im Gegenteil. Die Dörfer sind autofrei und am besten mit der Regionalbahn oder per Boot zu erreichen. Ein Auto ist eher hinderlich.

Gehört Portofino zur ligurischen Küste?

Ja, Portofino liegt an der Riviera di Levante östlich von Genua und ist eines der bekanntesten Dörfer am Ligurischen Meer.

Tipp · Nutzen Sie die Küstenbahn zwischen La Spezia und Genua – sie hält in allen Cinque-Terre-Dörfern und erspart die Parkplatzsuche. Angebote vergleichen Sie über die Suchbox oben.