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Meere & Küsten

Tyrrhenisches Meer

Tyrrhenisches Meer
Das Tyrrhenische Meer ist das große Becken westlich der italienischen Halbinsel, eingerahmt von Sardinien, Korsika, Sizilien und dem Festland. An seinen Ufern liegen die Amalfiküste, der Golf von Neapel mit dem Vesuv sowie die vulkanischen Liparischen Inseln. Beste Reisezeit ist Mai bis Oktober.

Das Tyrrhenische Meer ist das italienischste aller Mittelmeere. Es wird im Osten vom Festland, im Westen von Sardinien und Korsika und im Süden von Sizilien begrenzt. In diesem Becken liegen einige der berühmtesten Küstenlandschaften Europas – und ein aktiver Vulkanismus, der die Region bis heute formt.

Wo liegt das Tyrrhenische Meer?

Das Tyrrhenische Meer bildet die westliche Flanke Italiens von der Toskana bis Sizilien. Es ist über mehrere Meerengen mit den Nachbarbecken verbunden: im Norden über das Ligurische Meer, im Westen über die Straße von Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika und im Süden über die Straße von Messina mit dem Ionischen Meer. Es ist ein tiefes Becken mit unterseeischen Vulkanen und Gräben, was die geologische Aktivität der Region erklärt.

Welche berühmten Küsten liegen am Tyrrhenischen Meer?

Die Perle ist die Amalfiküste südlich von Neapel mit ihren an die Felsen geklebten Dörfern Positano und Amalfi. Nördlich davon liegt der Golf von Neapel mit den Inseln Capri, Ischia und Procida sowie den antiken Stätten Pompeji und Herculaneum. Weiter nördlich folgen die Toskanische Küste mit der Insel Elba und die Riviera von Latium. An der sardischen Ostküste liegt die mondäne Costa Smeralda, an der sizilianischen Nordküste die Hauptstadt Palermo. Kaum ein Becken vereint so viele Postkartenmotive auf engem Raum.

Warum gibt es im Tyrrhenischen Meer Vulkane?

Das Tyrrhenische Meer liegt an der Nahtstelle der afrikanischen und der eurasischen Erdplatte. Diese tektonische Spannung erzeugt einen Bogen aktiver Vulkane: den Vesuv bei Neapel, die Liparischen Inseln mit dem dauerhaft tätigen Stromboli und den Ätna auf Sizilien, den größten aktiven Vulkan Europas. Für Reisende sind diese Vulkane ein Höhepunkt – Wanderungen zum Kraterrand, nächtliche Lavaschauspiele am Stromboli und fruchtbare Vulkanböden, die exzellenten Wein hervorbringen. Mehr über die Region steht auf unserer Seite zu Italien.

Wann ist die beste Reisezeit?

Von Mai bis Oktober. Der Frühsommer eignet sich gut für Küstenwanderungen und Städtebesuche, bevor die Hitze einsetzt. Im Hochsommer erreicht das Wasser 25 bis 27 Grad; die Amalfiküste und Capri sind dann allerdings sehr voll. Der September bietet warmes Wasser und ruhigere Orte. Einen Monatsüberblick gibt unsere Reisezeit-Seite.

Was macht das Tyrrhenische Meer besonders?

Das Tyrrhenische Meer steht für die Essenz Süditaliens: dramatische Steilküsten, Zitronenterrassen, Vulkane und eine Küche, die von der neapolitanischen Pizza über frischen Fisch bis zu den Weinen der Vulkanhänge reicht. Weil rundherum die großen Inseln Sardinien, Korsika und Sizilien liegen, lässt sich das Becken hervorragend mit einer Fährrundreise oder einer Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer erkunden.

Welche Inseln liegen im Tyrrhenischen Meer?

Unter anderem Capri, Ischia, Procida, Elba, die Liparischen Inseln (Lipari, Stromboli, Vulcano) sowie die großen Nachbarn Sardinien, Korsika und Sizilien an den Rändern.

Ist das Baden hier sicher trotz der Vulkane?

Ja. Die aktiven Vulkane liegen an Land oder auf einzelnen Inseln und werden überwacht. Das Baden an den Küsten ist völlig unbedenklich.

Wie erreiche ich die Amalfiküste?

Über den Flughafen Neapel und weiter mit Bahn, Bus oder Fähre. Die Küstenstraße ist eng, daher sind Fähren im Sommer oft die entspannteste Wahl.

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